Erstmals wurde der Ort Sommersell 1059 unter dem Namen „Summerseli“ erwähnt. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die romanische Kirche erbaut. Die Pfarrei St. Peter und Paul wurde über Jahrhunderte von den Mönchen in Marienmünster betreut. In weltlicher Beziehung übten zunächst die Grafen von Schwalenberg die Herrschaftsrechte aus.Im Jahre 1474 belehnte der Edelherr Bernd zur Lippe Burchard von Oeynhausen mit dem Dorf Sommersell. In der Zeit der Glaubensspaltung trat Arndt von Oeynhausen im Jahre 1535 zum lutherischen Glauben über, 1547 wurde dann auch in Sommersell ein lutherischer Prediger eingeführt. 1623 wurde dem lutherischen Pfarrer durch den Bischof von Paderborn Kirche und Kanzel verboten. Es erfolgte eine Rückführung zur katholischen Kirche.

1682 bekam die Kirche in Sommersell eine neue Glocke. Freiherr von Oeynhausen übernahm die Patenschaft und übergab der Gemeinde ein Geldgeschenk.

Hiermit fand der langjährige Glaubensstreit ein Ende. Kriege, Einquartierungen und Herrschaftswechsel brachten im Laufe der Geschichte viel Leid und Entbehrung für die Sommerseller Bürger. Im Dreißigjährigen Krieg brandschatze der tolle Christian 1622 das Kloster Marienmünster und die umliegenden Dörfer.

Im Siebenjährigen Krieg (1757) überfielen 400 Soldaten das Kloster Marienmünster und die Umgebung. Sie raubten alle Kornvorräte. 1760 und 1762 mußten die Bewohner bei Einquartierungen ungeheure Abgaben leisten.
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Sommersell stellt sich vor

 

Erstellt: am 1. August 2002

SOMMERSELL WESTFALEN ...

Sommersell

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